Nachricht vom: 15.06.2007

Stefan Jokl, Leiter des Instituts für Städtebau, geht davon aus, dass in weiten Regionen die Verknappung des Wohnungsangebots in nächster Zeit zu weiteren Preissteigerungen führen wird.

Ein Einfamilienhaus kostete in Westdeutschland durchschnittlich 173.700 Euro. Gegenüber 2004 war das eine Steigerung von 2,9 Prozent. Im Osten betrug die Steigerung sogar sieben Prozent, jedoch lag der mittlere Preis mit 99.400 Euro deutlich niedriger. Etwas ruhiger verlief die Entwicklung bei den Eigentumswohnungen. Für den Westen konnte ein Plus von 1,9 Prozent auf 124.200 Euro und für den Osten ein Plus von 1,2 Prozent auf 103.400 Euro ermittelt werden. Regional ergibt sich ein Süd-Nord-und ein West-Ost Gefälle. München ist der absolute Spitzenreiter mit einem Preis von 364.000 Euro für ein Haus und 197.900 für eine Eigentumswohnung. Die Gesamtzahl aller Verkaufsfälle belief sich laut einer Studie von Gewos, Hamburg, im Auftrag des Instituts für Städtebau auf 473.100. Im Osten bedeutete das eine Steigerung von 15,2 Prozent, im Westen von 9,2 Prozent.

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